Pressemitteilungen

11.03.2011

Jugend für sauberes Wasser und ein ewoca³-Park für Izmir

2011 beginnt die dritte Runde der internationalen Begegnungen

Die internationalen Sommer-Workcamps ewoca³ starten

13 Jugendeinrichtungen in NRW und 300 Jugendliche aus ganz Europa beteiligt

Dortmund/Essen, 09.07.2009. Spannung und Vorfreude: ewoca³ bringt in diesem Sommer mehr als 300 Jugendliche aus fast ganz Europa zusammen. In wenigen Tagen beginnen die trilateralen Begegnungen in Deutschland, Russland, Belarus und Bosnien-Herzegowina. 13 Workcamps sind in diesem Jahr geplant und ebenso viele jeweils in den beiden kommenden Jahren. In folgenden Städten in Nordrhein-Westfalen (NRW) starten die Workcamps: Asbach im Westerwald, Bonn, Hagen, Hattingen, Gevelsberg, Recklinghausen und Tecklenburg bei Steinfurt. Jugendliche aus Bünde, Dortmund und Köln nehmen an Workcamps im Ausland teil.

 

Die Stiftung Mercator unterstützt ewoca³ mit insgesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V.

 

NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist Schirmherrin des auf drei Jahre angelegten Programms. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator: „ewoca³ vernetzt die Jugendeinrichtungen im europäischen Raum und bringt Jugendliche aus ganz Europa zusammen. Der interkulturelle Austausch, die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt und die Begegnung in drei Ländern werden für die Jugendlichen viele spannende Erfahrungen und neue Eindrücke mit sich bringen.“

Acht Workcamps in NRW:

Acht Workcamps finden in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen statt, drei in Belarus, eines in Bosnien-Herzegowina und eines in Sibirien. Damit haben junge Briten aus Essex mit rund 6.300 Kilometern und junge Kölner mit mehr als 5.000 Kilometern nach Petropawlowska in Sibirien die weiteste Anreise vor sich. Gemeinsam werden dort Jugendliche aus Großbritannien, Deutschland und Russland ein Strohballenhaus als Jugendbegegnungszentrum errichten.

 

Am 13. Juli beginnt das erste ewoca³-Workcamp in Hattingen. Am 28. September endet das letzte Workcamp in Recklinghausen. 312 Jugendliche – mehr als 90 davon aus Nordrhein-Westfalen – nehmen an den 13 gemeinnützigen ökologischen Projekten teil. Neun Camps werden Häuser, Wege oder Teiche bauen, zwei starten Kampagnen zum Energiesparen, eine Gruppe arbeitet im ökologischen Landbau und eine Gruppe bereitet eine Aufforstung vor.

Über ewoca³:

13 Jugendeinrichtungen aus NRW hatten im Dezember 2009 den Zuschlag bekommen, mit 26 internationalen Partnern Workcamps für Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren auszurich-ten. Eine Jugendeinrichtung aus NRW wird nun jeweils mit zwei internationalen Partnern in drei aufeinander folgenden Jahren in der Regel jeweils dreiwöchige Workcamps veranstalten.

13 Jugendeinrichtungen in NRW für ewoca³ ausgewählt

Fröhliche Gesichter beim Projektplanungskongress: 13 Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen organisieren die ersten Workcamps für den Sommer 2009.

Internationale Workcamps  starten    im Sommer 2009
Dortmund/Essen. 30.1.2009. 13 Jugendeinrichtungen aus NRW haben den Zuschlag bekommen, mit 26 internationalen Partnern Workcamps für Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren auszurichten. Eine Jugendeinrichtung aus NRW wird nun jeweils mit zwei internationalen Partnern in drei aufeinanderfolgenden Jahren drei-wöchige Workcamps veranstalten.

Die Stiftung Mercator unterstützt das Projekt „ewoca³“ mit insgesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist Schirmherrin des auf drei Jahre angelegten Programms.

Die ersten Workcamps starten in diesem Sommer. „Ziel des Projekts ist es einerseits, die Jugendeinrichtungen im europäischen Raum zu vernetzen“, sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Andererseits wollen wir die interkulturelle und soziale Kompetenz der jungen Teilnehmer fördern“.

Die mindestens 24 Teilnehmer je Workcamp – acht aus jedem Land – können sich direkt bei den Partnereinrichtungen anmelden. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Interessenten ab Ende Februar auf der Website www.ewoca.org.

Innerhalb der Workcamps sollen u.a. ein Lehrwanderpfad in Asbach, ein Wasserspielplatz in Recklinghausen und eine Parkanlage an einem Jugendzentrum in Hagen entstehen, eine Energiesparkampagne im Raum Bonn durchgeführt sowie ein Öko-Haus in Belarus, eine Schilfkläranlage und eine Solarwasserversorgung gebaut werden. „Wir wissen aus vielen Erfahrungen mit internationalen Jugendbegegnungen, dass der persönliche Kontakt zwischen Gleichaltrigen den Horizont erweitert und neue Lernerfahrungen ermöglicht“, sagt Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB e.V.

Weitere Informationen zur Stiftung Mercator finden Sie hier.

 

Diese Jugendeinrichtungen aus NRW machen mit:

  1. Haus Niedermühlen, Oberhausen,
    Projekt 2009: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht“ (Lehrwanderpfad in Asbach)   
  2.  Kreisjugendamt Steinfurt – Sachgebiet Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Naturschutz Tecklenburger Land ANTL, Tecklenburg, 
    Projekt 2009: „Natur erleben 2009 – Wir bauen eine Steganlage“ (in Tecklenburg) 
  3.  SJD – Die Falken Hagen, Projekt 2009: „Menschen und Natur als Einheit“ (Gestaltung einer kleinen Gartenanlage in Hagen)
  4. Stadt Gevelsberg – Jugendzentrum, Gevelsberg
    Projekt 2009: „Naturspielfläche Hellerfeld“ (in Gevelsberg)
  5.  Stadt Hagen – FB Jugend u. Soziales, Hagen
    Projekt 2009: „Woodwork – Neue Bäume für Hagen“
  6.  Verein für Jugendheime e.V. / Heinrich Pardon Haus, Recklinghausen
    Projekt 2009: „Bau eines Wasserspielplatzes“ (in Recklinghausen)
  7. Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn, Projekt 2009: „Gestalte deine Zukunft! Unsere Umwelt – unsere Energie – Unsere Zukunft“ (Energiesparkampagne in der Region Köln/Bonn)
  8. Sozialer Friedensdienst zur Völkerverständigung mit Osteuropa e.V., Dortmund,
    Projekt 2009: „Naturfreundliches Haus im Dorf“ (Energiesparkampagne in Fanipol, Belarus)
  9. Offene Tür St. John (Köln) in Kooperation mit Grüner Grashalm e.V., Fahren, Projekt 2009: „Jugendliche bauen ein Jugendbegegnungszentrum in Sibirien“ (in Podgornij, Russland)
  10. Heimstätte Dünne gGmbH, Bünde
     Projekt 2009: „Bauen für eine gemeinsame Zukunft“ (Fertigstellung des Hauses der  Begegnung in Stari-Lepel, Belarus)
  11. DGB Bildungswerk e.V Jugendbildung, Hattingen,  
     Projekt 2009: „Prima Klima?“ (Workcamp zu Klimawandel und Lebensraum Wald in   Hattingen) 
  12. Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V., Schwerte, 
     Projekt 2009: „Natura – ein multilaterales Workcamp zur Nachhaltigkeit“ (Ausbildung zum Klimaagenten im Kinderzentrum Nadeshda, Belarus)
  13. Jugendamt Stadt Köln in Kooperation mit „Alte Schule e.V.“, Köln
     Projekt 2009: „Let the sun come in“ (Regenerative Ernergieversorgung für Jugendeinrichtungen, Bau einer Schilfkläranlage und einer Solarwasserversorgung)  

Zentraler Beratungstag für ewoca³ in Dortmund

Offenes Ohr für alle Fragen zur Antragstellung

Dortmund. 21.2.2008. Zu einem zentralen Beratungstag für das Förderprogramm ewoca³ lädt das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk Dortmund e. V. (IBB) Vertreter von Jugendeinrichtungen und -treffs für Mittwoch, 27. Februar, ein. Im Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24-26, in Dortmund können von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr alle Fragen rund um die Antragstellung besprochen werden.

ewoca³ steht für 3_partner 3_workcamps_3 länder und will Jugendeinrichtungen aus dem Ruhrgebiet bzw. Nordrhein-Westfalen mit jeweils zwei weiteren Partnern aus West-und Osteuropa (inklusive Belarus, Ukraine und Russland) und der Türkei in Kontakt bringen. Sie sollen in drei aufeinander folgenden Sommern ab 2008 reihum drei Workcamps in ihren drei Heimatländern organisieren, die jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren interkulturelle Erfahrungen ermöglichen. ewoca³ ist ein Projekt der Stiftung Mercator  durchgeführt vom IBB. Die Stiftung Mercator stellt insgesamt 1.75 Millionen Euro zur Verfügung. Die Schirmherrschaft hat Landtagspräsidentin Regina van Dinther übernommen.

Der Beratungstag markiert die „Halbzeit“ in der Bewerbungsfrist, die am 28. März endet. Um Voranmeldung wird gebeten unter 0231-952096-26 oder per E-Mail an ewoca@ibb-d.de.

Nähere Informationen und Antragsunterlagen unter www.ewoca.ibb-d.de.

Startsignal für ewoca³ - Neue Wege in der europäischen Jugendbegegnung

Das Startsignal gaben (v.l.n.r.) Herbert Wohlhüter, Vorstand des IBB e.V., Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB e. V., Regina van Dinther, die als Landtagspräsidentin von NRW die Schirmherrschaft übernommen hat und Rüdiger Frohn, Beiratsvorsitzender der Stiftung Mercator.

Stiftung Mercator unterstützt Förderprogramm für Jugendeinrichtungen in NRW
Essen. 29. 1. 2008. Neue Erfahrungen und Kontakte im europäischen Raum bietet das Förderprogramm ewoca³ jungen Menschen zwischen 16 und 23 Jahren, für das NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther heute die Schirmherrschaft übernommen hat.

Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt die Stiftung Mercator mit Sitz in Essen insgesamt 1,75 Mio. Euro zur Verfügung. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e. V. (IBB) mit Sitz in Dortmund. 

Vernetzung und soziale Kompetenz

3_ partner_3 workcamps_3 länder_ sind die wichtigsten Koordinaten des innovativen Förderprogramms ewoca³: Drei Jugendeinrichtungen aus drei Ländern organisieren in drei aufeinander folgenden Jahren für junge Menschen reihum dreiwöchige Sommer-Workcamps. Schwerpunktregionen sind Nordrhein-Westfalen mit dem Fokus auf das Ruhrgebiet sowie west- und osteuropäische EU-Länder (einschließlich Belarus, Russland, Ukraine) oder die Türkei. Ziel des Projektes ist die nachhaltige Vernetzung der Jugendeinrichtungen und die Förderung der interkulturellen und sozialen Kompetenz der jungen Teilnehmer, die gemeinsam vor Ort in gemeinnützigen Projekten arbeiten und sich kennen lernen. „Hier wird ein Netzwerk von Jugendeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Gleichzeitig erleben junge Menschen das Zusammenwachsen Europas durch gemeinsames ehrenamtliches Engagement. Beides liegt mir besonders am Herzen. Mein Rat an die Jugend lautet deshalb: Nutzt das Angebot von ewoca³; nutzt die Freiheit, die Europa ohne trennende Grenzen bietet; reist, lernt Euch kennen, haltet Kontakt und baut Freundschaften auf“, erklärt NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther, die das Thema „Jugend und Politik“ zum Schwerpunkt ihrer Arbeit im Landtag gemacht hat.


Erfahrung für alle jungen Menschen

Internationale Beziehungen gewinnen mit dem fortschreitenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. „Zentrales Anliegen der Stiftung der Mercator ist es, allen jungen Menschen die Chance zu interkulturellen Erfahrungen zu geben“, sagt Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator. Aus diesem Grund unterstützt ewoca³ besonders Heranwachsende, die in ihrer bisherigen Laufbahn in Haupt-, Real- und Gesamtschule oder Berufsausbildung bislang weniger mit Austauschprogrammen in Kontakt gekommen sind.

Die Achsen ihrer partnerschaftlichen Dreiecke ziehen die Projektbewerber selbst. Insgesamt 20 solcher individuellen Partnerschaften sollen entstehen. Bei der Suche können die Jugendeinrichtungen auf die Strukturen von Städtepartnerschaften zurückgreifen oder neue Kontakte knüpfen. Im Zentrum der Workcamps stehen Modernisierungsprojekte im Bereich des Umweltschutzes, die von den Projektpartnern ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend entwickelt und definiert werden. Jedes Workcamp wird mit bis zu 20.000 Euro gefördert. Der Zuschuss muss um einen Eigenanteil ergänzt werden, der teilweise durch ehrenamtliche Arbeit mitfinanziert werden kann.

Nachhaltige Initiative für Weltoffenheit und Toleranz

"Wir freuen uns, mit der Stiftung Mercator einen Partner gefunden zu haben, der wie wir Weltoffenheit und Toleranz fördert“, sagt Herbert Wohlhüter, Vorsitzender des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund e. V., das seit mehr als 20 Jahren internationale Jugendbewegungen vorwiegend mit osteuropäischer Beteiligung organisiert. „Der besondere Reiz dieses Förderprogramms liegt darin, dass es einen innovativen Ansatz der Jugendarbeit mit zukunftsweisenden Projekten zur Nachhaltigkeit verbindet.“

Bewerben können sich Institutionen der Jugendarbeit von Städten, Gemeinden, Kirchen, freien Trägern sowie Vereinen und Umweltverbänden aus dem Ruhrgebiet bzw. aus NRW. Das IBB e.V. flankiert die Arbeit der Jugendeinrichtungen durch Vernetzungstreffen und Fortbildungsseminare. Bewerbungsschluss ist der 28. März 2008. Das IBB e.V. ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Antragstellung. Nähere Informationen und Antragsunterlagen unter www.ewoca.ibb-d.de.

 

Das Foto zum Download finden Sie hier.


Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator unterstützt und initiiert seit 1996 Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Die Stiftung fördert Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.

IBB e.V.
Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.


ewoca³ ist ein Projekt des IBB e.V., gefördert vom Land NRW und der Stiftung Mercator.