Pressemitteilungen

11.03.2011

Jugend für sauberes Wasser und ein ewoca³-Park für Izmir

Ausstellung in Dortmund dokumentiert internationale Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen und den Partnerländern

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, eröffnete am Dienstag, 1. Februar 2011, die Ausstellung „ewoca³ - Eindrücke und Ausblicke“ in der Dortmunder Berswordthalle am Friedensplatz. Unser Foto zeigt Oberbürgermeister Sierau (5.v.l.) mit Matthias Tümpel, Vorsitzender des IBB (4.v.l.), sowie den Projektpartnern Dietrich von Bodelschwingh (3.v.l.) und Dr. Alf Seippel (4.v.r.) im Kreise von Teamleitern und Teilnehmern der Workcamps. Foto: IBB / Pressebüro vom Büchel

ewoca³ ist ein einzigartiges Förderprogramm für internationale Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen. Ab heute, 18.00 Uhr bis zum 11. Februar 2011 wird in der Ausstellung „ewoca³ - Eindrücke und Ausblicke“ in der Dortmunder Berswordthalle eine Dokumentation der Arbeitsaufenthalte der jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ausland gezeigt. Die Ausstellung veranschaulicht gleichermaßen konkrete Ergebnisse der Arbeit der Jugendlichen und die Lerneffekte aus der interkulturellen Begegnung. Eröffnet wird die Ausstellung von Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund gemeinsam mit Matthias Tümpel, Vorsitzender des IBB Dortmund.

Oberbürgermeister Sierau: „Meilensteine im Leben“

„Für junge Menschen ist eine internationale Vernetzung heute wichtiger denn je. Diese Ausstellung zeigt auf ideale Weise, wie gemeinsames Wirken über Ländergrenzen hinweg Meilensteine im Leben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen kann. Die beteiligten Institutionen haben eine großartige Arbeit im Sinne der Integration sowie der kulturellen und ideellen Förderung Jugendlicher geleistet“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der Eröffnung.

Ausblick auf die Planungen für 2011

Auf 20 Tafeln vermittelt die Ausstellung Eindrücke der internationalen Workcamps in Nordrhein-Westfalen und der europäischen Partnerländer. Einen konkreten Ausblick auf die geplanten Begegnungen im Sommer 2011 vermitteln drei Projektpartner mit engem Bezug zu Dortmund: Die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Agenda 21, der Soziale Friedensdienst zur Völkerverständigung mit Osteuropa e. V. und die Heimstätte Dünne gGmbH stellen ihre Pläne vor. Im Sommer 2011 reisen zwölf Jugendgruppen zu Begegnungen in die Slowakei, nach Polen, in die Türkei, nach Belarus, Bosnien-Herzegowina, Ungarn und Großbritannien. Lediglich das Workcamp der Heimstätte Dünne wird in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet.

Gemeinsame Arbeit an gemeinnützigen, ökologischen Projekten

13 Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen hatten 2009 zum ersten Mal an dem auf drei Jahre angelegten Förderprogramm teilgenommen, das die Stiftung Mercator mit 1,75 Millionen Euro fördert und das IBB in Dortmund durchführt. Jede Einrichtung hatte Kontakte zu je zwei europäischen Partnerinstitutionen aufgebaut. Es folgen in den anschließenden drei Jahren jeweils zwei- bis dreiwöchige Besuche der 15- bis 23-jährigen Jugendlichen der drei Länder. Während ihrer Aufenthalte arbeiten sie an ökologischen und gemeinnützigen Projekten.

Grenzüberschreitender Jugendaustausch für mehr als 700 Jugendliche

Mehr als 700 Jugendliche haben in den vergangenen zwei Jahren diese Gelegenheit zum grenzüberschreitenden Jugendaustausch genutzt, darunter zu 55 Prozent Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, die in ihrer schulischen Laufbahn in der Regel nicht mit internationalen Jugendbegegnungen in Kontakt gekommen wären. Im Jahr 2011 läuft die dritte und vorerst letzte Projektphase von ewoca³.

Photovoltaikanlagen, Naturlehrpfade und ein Hochseilgarten 

Die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen: Mehrere Photovoltaik- und Solaranlagen, Naturlehrpfade, ein Hochseilgarten in Litauen, eine Schilfkläranlage in Bosnien-Herzegowina und ein Umwelthaus in Belarus sind durch die Arbeit der Jugendlichen in den vergangenen beiden  Jahren entstanden.

ewoca³ ist ein Projekt der Stiftung Mercator, durchgeführt vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund e. V. (IBB).

Die Ausstellung ist werktags von 6 bis 24 Uhr in der Berswordthalle am Friedensplatz, Kleppingstraße 37, in Dortmund geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

Weitere Informationen unter: www.ewoca.org   

Über ewoca³:

Insgesamt 13 Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen organisieren im Rahmen des Förderprogramms für Jugendeinrichtungen in drei aufeinander folgenden Jahren Workcamps für junge Leute aus jeweils drei Ländern. 2009 fanden acht Jugendbegegnungen in Deutschland, drei in Belarus, eins in Russland und eins in Bosnien-Herzegowina statt. 2010 führten die Workcamps von Mai bis Oktober nach Russland, Litauen, Polen, Italien, Frankreich, Belarus und NRW. Im vorigen Jahr standen unter anderem der Bau einer Solaranlage beim Jugendhof in Hilbeck, die Anlage eines Öko-Lehrgartens in Italien und eines Umweltpfades in Frankreich auf dem Plan. 2011 geht es in die Slowakei, nach Polen, in die Türkei, nach Belarus, Bosnien-Herzegowina, Ungarn und Großbritannien. Die praktische Arbeit in den Workcamps wird jeweils ergänzt durch pädagogische Elemente zur Nachhaltigkeit.

01.02.2011

ewoca³ geht mit 13 workcamps in die dritte Runde

2011 beginnt die dritte Runde der internationalen Begegnungen

ewoca³, ein einzigartiges Förderprogramm für internationale Jugendbegegnungen, geht 2011 in die dritte Phase: In Hattingen trafen sich 80 Projektpartner aus zwölf Ländern, um Pläne für die Jugendbegegnungen zu schmieden. Unser Foto zeigt im Vordergrund (v.l.): Oliver Haack, Projektmanager der Stiftung Mercator, Jean-Paul Duval, stellvertretender Bürgermeister aus Hazebrouck/Frankreich, Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB e.V. in Dortmund, Ali Brahimi, stellvertretender Bürgermeister aus Hazebrouck und Markus Kroll, Projektreferent des IBB e. V. im internationalen Kreis der Organisatoren. Foto: IBB

Startschuss zur dritten und vorerst letzten Phase: ewoca³, ein einzigartiges Förderprogramm für internationale Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen, wird im Sommer 2011 erneut rund 400 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen mit Gleichaltrigen aus jeweils zwei weiteren Ländern in internationalen Jugendcamps zusammenbringen. „Wir wollen mit dem Programm ewoca³ junge Menschen für Europa begeistern und den Klimaschutz ins Bewusstsein rücken“, betonte Oliver Haack, Projektmanager der Stiftung Mercator in Essen, am Mittwoch in Hattingen.
In diesem Jahr beschäftigen sich mehrere Projekte mit der Bedeutung des Wassers für den Klimaschutz: „Water line – youth for clean water“ heißt das Thema einer Jugendbegegnung in der Nähe des Balaton in Ungarn. „Prima Klima – keine wasserlose Welt“ lautet der Titel eines Projekts in Izmir in der Türkei, in dessen Rahmen unter anderem ein ewoca³-Park angelegt wird. Auf die „Suche nach Gleichgewicht“ macht sich eine weitere Gruppe aus Bonn, Frankreich und Polen im Rahmen der Jugendbegegnung mit dem Titel „Ich und die Umgebung“ im polnischen Tschenstochau.
12 der 13 Jugendbegegnungen werden in diesem Jahr im Ausland stattfinden, ein Workcamp wird Jugendliche aus drei Ländern in Nordrhein-Westfalen zusammenführen. Weitere Ziele sind die Slowakei, Polen, die Türkei, Belarus, Bosnien, Ungarn, Großbritannien, Litauen, Lettland und Italien. 80 Vertreter von Jugendeinrichtungen aus zwölf Ländern hatten in den vergangenen Tagen in Hattingen Pläne geschmiedet für die dritte Phase des Förderprogramms.
Auf dem dritten Projektplanungskongress schauten die Vertreter der beteiligten Jugendeinrichtungen zurück auf Erreichtes: „ewoca³ ist eine exzellente Idee für die Jugendeinrichtungen“, lobte Jean-Paul Duval, stellvertretender Bürgermeister von Hazebrouck in Nordfrankreich. Für die Kleinstadt, die infolge des Strukturwandels unter Jugendarbeitslosigkeit leidet, habe ewoca³ nicht nur mit der Aufwertung von Brachland ein sichtbares Zeichen in der Landschaft hinterlassen, sondern auch das Ansehen der Jugend generell verbessert. Auch Claus Jacobi, Bürgermeister der Stadt Gevelsberg, betonte bei einem Besuch in Hattingen die Bedeutung des Programms: „ewoca³ ist eine außergewöhnliche Chance für junge Menschen! Sie beweisen eindrucksvoll, mit welchem Engagement und Potenzial sie für ein geeintes, friedliches und umweltbewusstes Europa einstehen.“ Als „innovativ“ und „bedeutsam“ im Zusammenhang mit dem Diskurs der internationalen Jugendarbeit hatte zuvor bereits Professor Dr. Andreas Thimmel von der Fachhochschule Köln das Förderprogramm bezeichnet.
13 Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen hatten 2009 zum ersten Mal an dem auf drei Jahre angelegten Förderprogramm teilgenommen, das die Stiftung Mercator mit 1,75 Millionen Euro fördert und das IBB in Dortmund durchführt. Jede Einrichtung knüpfte Kontak-te zu je zwei Partnerländern in Europa. In drei aufeinander folgenden Jahren besuchen sich Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren aus drei verschiedenen Ländern für jeweils drei Wochen und arbeiten an ökologischen, gemeinnützigen Projekten.
In 2009 führten die Workcamps nach Russland, Belarus, Bosnien-Herzegowina und Nordrhein-Westfalen. 2010 ging es nach Russland, Litauen, Polen, Italien, Frankreich, Belarus und NRW. Bleibende Spuren der Arbeit sind unter anderem: Photovoltaikanlagen in Bosnien-Herzegowina und Nordrhein-Westfalen, ein Experimentier-Steg für Wasseruntersuchungen in Tecklenburg, neue Spielplätze am Kindererholungszentrum Nadeshda in Belarus und in Butera in Italien, eine Schilfkläranlage in Bosnien-Herzegowina, ein Umwelt-Lehrpfad in Hellenthal, ein renaturiertes Gelände in Frankreich und ein Öko-Lehrgarten in Italien. Für 2011 sind die ökologische Aufwertung der Märchenwelt „Habakuky“ in der Slowakei, die ökologi-sche Umgestaltung eines ehemaligen Truppenübungsplatzes in Siegen, die Anlage eines „grünen“ Lern- und Spielplatzes in Polen sowie die Beschäftigung mit dem Thema Wasser und Wasserkraft in Polen, Ungarn, Großbritannien, Italien und Lettland geplant.
Die praktische Arbeit in den Workcamps wird jeweils ergänzt durch pädagogische Elemente zur Nachhaltigkeit.
Interessierte Jugendliche können sich bei den beteiligten Einrichtungen bewerben.

Nähere Informationen und Kontaktadressen auch unter www.ewoca.org.

Die 13 Jugendeinrichtungen in NRW und ihre Projekte:
1. Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn,
Projekt 2009: „Gestalte deine Zukunft! Unsere Umwelt – unsere Energie – Unsere Zukunft“, Energiesparkampagne in Bad Honnef
Projekt 2010: „Gestalte deine Zukunft!“ Ökologische Umgestaltung eines verlassenen Geländes in Hazebrouck/Frankreich
Projekt 2011: „Ich und die Umgebung – Auf der Suche nach Gleichgewicht“ - Auseinandersetzung mit Umweltverschmutzung und Rekultivierung in Tschenstochau/Polen
www.gsi-bonn.de
2. Heimstätte Dünne gGmbH, Bünde
Projekt 2009: „Bauen für eine gemeinsame Zukunft“, Fertigstellung des Hauses der Begegnung in Stari-Lepel/Belarus
Projekt 2010: „Ciottoli“ – Errichtung eines Lehrgartens am Kinder- und Jugendzent-rum in Palermo/Italien
Projekt 2011: „Schön und gut“, Umgestaltung eines Truppenübungsplatzes mit Frei-lichtbühne und Holzkohlen-Meiler in Siegen, Nordrhein-Westfalen
3. Sozialer Friedensdienst zur Völkerverständigung mit Osteuropa e.V., Dortmund
Projekt 2009: „Naturfreundliches Haus im Dorf“, Energiesparkampagne in Dunajevo/ Belarus
Projekt 2010: „Unsere Zukunft, unsere Umwelt, mit voller Energie voraus!“, Bau einer Solaranlage in Hilbeck
Projekt 2011: „Waterline – youth for clean water“, Erforschung des Lebensraums Wasser in Somogy County/ Ungarn
www.friedensdienste-osteuropa.de
4. Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V., Dortmund
Projekt 2009: „Natura – ein multilaterales Workcamp zur Nachhaltigkeit“, Ausbildung zum Klimaagenten im Kinderzentrum Nadeshda/Belarus
Projekt 2010: „Natura 2010 – eine Jugendbegegnung zur Biodiversität“, Naturlehrpfad und Spielplatz in Hellenthal in der Eifel
Projekt 2011: „Natura – Water tribe project 2011“, Konzeption und Bau von Umwelt-Lernstationen zum Thema Wasser in Ivrea, Italien
www.lag21.de
5. Stadt Gevelsberg – Jugendzentrum, Gevelsberg
Projekt 2009: „Naturspielfläche Hellerfeld“ in Gevelsberg
Projekt 2010: „Park Europa“, ein Spielplatz in Butera, Italien wird ökologisch aufgewertet
Projekt 2011: Erneuerung des „Hafens“ und Erkundungen auf und am Wasser in Szprotawa, Polen
6. SJD – Die Falken Hagen
Projekt 2009: „Menschen und Natur als Einheit“, Gestaltung einer kleinen Gartenan-lage in Hagen
Projekt 2010: „Internationale Ökologiewerkstatt 2 – Arbeiten mit und in der Natur“, Bau eines Erholungsplatzes für chronisch kranke Schüler der Waldschule in Smo-lensk, Russland
Projekt 2011: „Prima Klima – keine wasserlose Welt“, Umgestaltung einer Grünfläche zu einem ewoca³-Park in Izmir, Türkei
http://www.falken-hagen.de
7. Stadt Hagen – FB Jugend u. Soziales, Hagen
Projekt 2009: „Woodwork – Neue Bäume für Hagen“, Wiederaufforstung nach Kyrill
Projekt 2010: „Freundschaft, Verschönerung durch Begrünung in Smolensk, Russ-land
Projekt 2011: „Freundschaft ohne Grenzen“, Ökologische Erweiterung des Zoos in Vitebsk, Belarus

8. DGB Bildungswerk e.V Jugendbildung, Hattingen
Projekt 2009: „Prima Klima?“, Klimawandel und Lebensraum Wald in Hattingen
Projekt 2010: „Die Brücken der Toleranz“, interkulturell-ökologisches Workcamp in Belarus
Projekt 2011: „Sustainability, Responsability, Commitment – A benefit for everyone“, ganzheitliches Lernen in der Umweltbildung am Beispiel der lokalen und globalen Wahrnehmung des Klimawandels in Palanga, Litauen
www.dgb-jugendbildung.de
9. Jugendamt Stadt Köln in Kooperation mit „Alte Schule“ e.V., Köln
Projekt 2009: „Let the sun come in“, regenerative Energieversorgung für Jugend-
einrichtungen, Bau einer Schilfkläranlage und einer Solarwasserversorgung)
Projekt 2010: „Let the sun come In“, ökologischer Umbau eines Jugendferienhauses in Osterlüchten, Schleswig-Holstein
Projekt 2011: „Let the sun come in“, Wasserkraft als Antrieb in Saldus, Lettland
10. Offene Tür St. John Köln in Kooperation mit Grüner Grashalm e.V., Fahren
Projekt 2009: „Jugendliche bauen ein Jugendbegegnungszentrum in Sibirien“ in Podgornij, Russland
Projekt 2010: „Odyssee“, Kultur- und Handwerksprojekt in Köln-Stammheim
Projekt 2011: „Zu neuen Ufern – Up to new shores“, Naturerkundung mit selbst gebauten Kanus
www.ot-stammheim.de
11. Haus Niedermühlen, Oberhausen
Projekt 2009: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht!“, Lehrwanderpfad in Asbach
Projekt 2010: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht!“, Anlage von Lehrwander- und Radwegen in Drawsko, Polen
Projekt 2011: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht!“, ökologische Aufwertung des Märchenwaldes „Habakuky“ in Donovaly, Slowakei
www.jugendheim-niedermuehlen.de
12. Verein für Jugendheime e.V. / Heinrich Pardon Haus, Recklinghausen
Projekt 2009: „Bau eines Wasserspielplatzes“ in Recklinghausen
Projekt 2010: „Ökologisches Engagement zur Wiedergeburt eines Geländes“, Anlage einer ökologisch ausgerichteten Spielanlage in Hazebrouck, Frankreich
Projekt 2011: „Eco-friendly youth“, Ökologische Aufwertung der Grünanlagen am Freizeitzentrum Spajalica in Ilidza, Bosnien-Herzegowina
www.hochseilgarten-re.de
13. Kreisjugendamt Steinfurt – Sachgebiet Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Naturschutz Tecklenburger Land ANTL, Tecklenburg
Projekt 2009: „Natur erleben 2009 – Wir bauen eine Steganlage“ in Tecklenburg
Projekt 2010: „Natur erleben 2010 – Wir bauen einen Hochseilgarten“ in Rietavas, Litauen“
Projekt 2011: „Building Kid’s Garden“ – Anlage eines „grünen“ Spielplatzes in Czestochowa, Polen
www.antl-ev.de

18.05.2010

Die internationalen Sommer-Workcamps ewoca³ gehen in die 2. Runde – Workcamps 2010 starten

Zum Auftakt treffen sich 30 Jugendliche aus England, Russland und Deutschland in Köln

13 Jugendeinrichtungen in NRW und über 300 Jugendliche aus ganz Europa nehmen an den diesjährigen europäischen Workcamps ewoca³ teil. Das erste Workcamp findet in Köln statt: bis zum 25. Mai treffen sich hier 30 Jugendliche aus England, Russland und Deutschland. Mit dem Ziel, die jungen Menschen an die Themen Kunst, Kultur und Handwerk heranzuführen, werden sie gemeinsam ein Segelboot restaurieren und unter Anleitung eines Holzbildhauers ein Spielgerät bauen. ewoca³ ist ein Projekt der Stiftung Mercator durchgeführt vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB). Wie im vergangenen Jahr sind auch in diesem Sommer 13 Workcamps geplant unter Beteiligung von Jugendeinrichtungen aus folgenden Städten: Bonn, Bünde, Dortmund, Gevelsberg, Hagen, Hattingen, Köln, Ober-hausen, Recklinghausen und Tecklenburg bei Steinfurt.

„Mit dem Projekt ewoca³ möchten wir die Jugendeinrichtungen im gesamten europäischen Raum stärker miteinander vernetzen. Darüber hinaus sollen die beteiligten Jugendlichen durch die Projektarbeit mit internationalen Partnern in ihrer interkulturellen und sozialen Kompetenz gestärkt werden“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Stiftung Mercator unterstützt ewoca³ mit ins-gesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die sich mit Um-weltthemen beschäftigen.

Organisiert wird das Kölner Workcamp von der Offenen Tür St. John in Köln-Stammheim in Kooperation mit dem Verein „Grüner Grashalm“ e. V. in Fahren in Mecklenburg-Vorpommern. Die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren treffen hier auf zehn Gleichaltrige von der Jugendorganisation „Rassvet“ in Podgornij/ Russland und fünf junge Briten vom Verein „ELHAP“ aus Woodford Bridge in Essex/Großbritannien.

Im Rahmen ihres Projekts „Odyssee“ werden die Jugendlichen der drei Länder im Schlosspark in der Nähe des Rheins in zwei Gruppen zusammen mit einem Holzbildhauer ein Spielgerät bauen und ein Segelschiff restaurieren. An den Pfingstfeiertagen, am 23. und 24. Mai 2010, nimmt die englisch-deutsch-russische Gruppe mit einem eigenen Bei-trag aktiv an der Kulturveranstaltung im Schlosspark teil, bevor es am 25. Mai 2010 „Doswedanja“, „Goodbye“ und „Auf Wiedersehen“ 2011 in Großbritannien heißt.
 

24.03.2010

ewoca³ präsentiert seine Arbeit im Landtag NRW

Einen Blick zurück auf die geleistete Arbeit 2009 und nach vorn auf die neuen Pläne für 2010 warfen die Förderer und Projektpartner des Förderprogramms ewoca³ am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag. Die Wanderausstellung „ewoca³ - Eindrücke und Ausblicke“ stellt alle 13 Workcamps und das einzigartige Förderprogramm für Jugendeinrichtungen vor. Unser Foto zeigt (im Vordergrund v.l.): Matthias Tümpel, Vorsitzender des IBB in Dortmund, Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator, Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer der IBB gGbmH, Jocelyne Senf, Projektreferentin und Regina van Dinther, Präsidentin des Landtags von Nordrhein-Westfalen.

ewoca³, ein einzigartiges Förderprogramm für internationale Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen, ist bis zum 16. April 2010 Thema einer Ausstellung im Düsseldorfer Landtag. Landtagspräsidentin Regina van Dinther sagte bei der Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch vor Landtagsabgeordneten und geladenen Gästen: „Ich finde die Idee des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks und der Stiftung Mercator großartig, Jugendeinrichtungen in Europa zu vernetzen und damit die interkulturelle wie soziale Kompetenz junger Menschen zu fördern.“

Rüdiger Frohn: „Internationale Jugendarbeit ist wichtiger denn je“

Auf 20 Tafeln vermittelt die Ausstellung Eindrücke von den internationalen Workcamps in Nordrhein-Westfalen und den europäischen Partnerländern im Jahr 2009. „Internationale Jugendarbeit, Völkerverständigung und Begegnungsprojekte sind wichtiger denn je“, sagte Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator, den Gästen. „Bei ewoca³ finden diese Begegnungen nicht in theoretischen, symbolischen Seminaren, sondern im praktischen und handfesten gemeinsamen Tun statt. Jugendliche erleben das geeinte Europa wirklich „spürbar“ und entwickeln ein neues europäisches Wir-Gefühl.“

13 Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen hatten 2009 zum ersten Mal an dem auf drei Jahre angelegten Förderprogramm teilgenommen, das die Stiftung Mercator mit 1,75 Millionen Euro fördert und das IBB in Dortmund durchführt. Jede Einrichtung knüpfte Kontakte zu je zwei Partnerländern in Europa. In drei aufeinander folgenden Jahren besuchen sich Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren aus drei verschiedenen Ländern für jeweils drei Wochen und arbeiten an ökologischen, gemeinnützigen Projekten.

Matthias Tümpel: „Wir brauchen ein Europa, das in den Herzen verankert ist“

Die Ergebnisse der 13 Workcamps, die 2009 in Russland, Belarus, Bosnien-Herzegowina und Nordrhein-Westfalen stattfanden, können sich sehen lassen: Von einem Steg für Gruppenexperimente am Wasser in Tecklenburg, über einen
neuen Spielplatz am Kindererholungszentrum Nadeshda in Belarus bis zu einer Schilfkläranlage und einer Photovoltaikanlage in Bosnien-Herzegowina reicht das Spektrum. 2010 führen die Workcamps nach Russland, Litauen, Polen, Italien, Frankreich, Belarus und NRW. Diesmal stehen unter anderem der Bau einer Solaranlage beim Jugendhof in Hilbeck, die Anlage eines Öko-Lehrgartens in Italien und eines Umweltpfades in Frankreich auf dem Plan. Die praktische Arbeit in den Workcamps wird jeweils ergänzt durch pädagogische Elemente zur Nachhaltigkeit. 

“Wir wissen, dass die öffentlichen Kassen leer sind und dennoch wissen wir auch, dass diese Gelder für die internationale Jugendarbeit und für Projekte wie ewoca³ gut angelegt sind, damit ein gemeinsames Europa von unten wachsen kann. Denn wir brauchen ein Europa, das in den Köpfen und Herzen der Bürger verankert ist“, sagte Matthias Tümpel, Vorsitzender des IBB in Dortmund. „Diese Workcamps sind ein wichtiger Beitrag, Europa lebendig werden zu lassen bei der wichtigsten Gruppe der Gesellschaft: den Jugendlichen. Sie entscheiden über das zukünftige Gesicht Europas.“

Die  Wanderausstellung, die noch bis zum 16. April im Landtag zusehen ist, kann beim IBB für weitere Stationen gebucht werden.

Die 13 Jugendeinrichtungen in NRW und ihre Projekte:

1.    Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn, www.gsi-bonn.de
Projekt 2009: „Gestalte deine Zukunft! Unsere Umwelt – unsere Energie – Unsere Zukunft“ Energiesparkampagne in Bad

Honnef
Projekt 2010: „Gestalte deine Zukunft!“ Ökologische Umgestaltung eines verlassenen Geländes in Hazebrouck/Frankreich

- Dautreppe@gsi-bonn.de

2.    Heimstätte Dünne gGmbH, Bünde
Projekt 2009: „Bauen für eine gemeinsame Zukunft“ Fertigstellung des Hauses der  Begegnung in Stari-Lepel/ Belarus
Projekt 2010: „Ciottoli“ – Errichtung eines Lehrgartens am Kinder- und Jugendzent-rum in Palermo/Italien - heim-statt-tschernobyl@t-online.de

3.    Sozialer Friedensdienst zur Völkerverständigung mit Osteuropa e.V., Dortmund www.friedensdienste-osteuropa.de
Projekt 2009: „Naturfreundliches Haus im Dorf“ Energiesparkampagne in Dunajevo/ Belarus
Projekt 2010: „Unsere Zukunft, unsere Umwelt, mit voller Energie voraus!“ Bau einer Solaranlage in Hilbeck - sfdzv.seippel@t-online.de

4.    Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V., Dortmund www.lag21.de
Projekt 2009: „Natura – ein multilaterales Workcamp zur Nachhaltigkeit“ Ausbildung zum Klimaagenten im Kinderzentrum Nadeshda/Belarus
Projekt 2010: „Natura 2010 – eine Jugendbegegnung zur Biodiversität“ – Naturlehr-pfad und Spielplatz in Hellenthal in der Eifel - e.pier@lag21.de

5.    Stadt Gevelsberg – Jugendzentrum, Gevelsberg
Projekt 2009: „Naturspielfläche Hellerfeld“ in Gevelsberg
Projekt 2010: „Park Europa“ Ein Spielplatz in Butera/Italien wird ökologisch aufgewertet Katja.Kirchhoff-Klamroth@stadtgevelsberg.de

6.    SJD – Die Falken Hagen, www.falken-hagen.de
Projekt 2009: „Menschen und Natur als Einheit“ - Gestaltung einer kleinen Gartenan-lage in Hagen
Projekt 2010: „Internationale Ökologiewerkstatt 2 – Arbeiten mit und in der Natur“ Bau eines Erholungsplatzes für chronisch kranke Schüler der Waldschule in Smolensk/  Russland w.laschat@falken-hagen.de
 
7.    Stadt Hagen – FB Jugend u. Soziales, Hagen
Projekt 2009: „Woodwork – Neue Bäume für Hagen“ Wiederaufforstung nach Kyrill
Projekt 2010: „Freundschaft“ Verschönerung durch Begrünung in Smolensk/Russland Manuela.osbahr@stadt-hagen.de

 
8.    DGB Bildungswerk e.V Jugendbildung, Hattingen www.dgb-jugendbildung.de
Projekt 2009: „Prima Klima?“ Klimawandel und Lebensraum Wald in Hattingen
Projekt 2010: Die Brücken der Toleranz – Interkulturell-ökologisches Workcamp in Belarus jugendbildung@dgb-bildungswerk.de

9.    Jugendamt Stadt Köln in Kooperation mit „Alte Schule“ e.V., Köln
Projekt 2009: „Let the sun come in“ (Regenerative Ernergieversorgung für Jugend-
einrichtungen, Bau einer Schilfkläranlage und einer Solarwasserversorgung)
Projekt 2010: „Let the sun come in“ – Ökologischer Umbau eines Jugendferienhausses in Osterlüchten/Schleswig-Holstein Bernd.seifert2@stadt-koeln.de

10.    Offene Tür St. John Köln in Kooperation mit Grüner Grashalm e.V., Fahren www.ot-stammheim.de
Projekt 2009: „Jugendliche bauen ein Jugendbegegnungszentrum in Sibirien“ in Podgornij/ Russland
Projekt 2010: „Odyssee“ Kultur- und Handwerksprojekt in Köln-Stammheim
offene-tuer.stammheim@koeln.de

11.    Haus Niedermühlen, Oberhausen, www.jugendheim-niedermuehlen.de
Projekt 2009: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht!“ (Lehrwanderpfad in Asbach)  Projekt 2010: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht!“ Anlage von Lehrwander- und Radwegen in Drawsko in Polen hermann-josef@wagner-ob.de

12.    Verein für Jugendheime e.V. / Heinrich Pardon Haus, Recklinghausen
www.hochseilgarten-re.de
Projekt 2009: „Bau eines Wasserspielplatzes“ in Recklinghausen
Projekt 2010: „Ökologisches Engagement zur Wiedergeburt eines Geländes“ Anlage einer ökologisch ausgerichteten Spielanlage in Hazebrouck/Frankreich
info@heinrich-pardon-haus.de

13.    Kreisjugendamt Steinfurt – Sachgebiet Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Naturschutz Tecklenburger Land ANTL, Tecklenburg www.antl-ev.de 
Projekt 2009: „Natur erleben 2009 – Wir bauen eine Steganlage“ in Tecklenburg Projekt 2010: „Natur erleben 2010 – Wir bauen einen Hochseilgarten“ in Rietavas/ Litauen“  ewoca@evs-steinfurt.de

Die Presseinformation als pdf-Datei finden Sie hier.

Jugendliche aus Buchholz bauen eine der ersten ökologischen Schilfkläranlagen in Bosnien-Herzegowina

ewoca³ - Workcamp in der Nähe von Sarajevo optimiert Jugendgästehaus  

Dortmund/Essen, 06.08.2009. Harte Arbeit leistet die ewoca³-Gruppe aus Köln und Buchholz in diesen Tagen in Bosnien-Herzegowina: Unter der glühenden Sonne des Südens bauen die 17- bis 23-Jährigen gemeinsam im kleinen Örtchen Vlasenica, zwischen Sarajevo und Srebrenica, eine der ersten ökologischen Schilfkläranlagen Bosniens und eine Photovoltaikanlage. Beides dient dem Umbau einer alten Schule zu einem Jugendgästehaus. Die Jugendlichen nehmen am ewoca³-Workcamp des Jugendamts der Stadt Köln und des Vereins „Alte Schule e.V.“ Buchholz teil. Die beiden Institutionen richten gemeinsam mit zwei internationalen Partnern eines von 13 Workcamps der Initiative ewoca³ der Stiftung Mercator und des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) aus.

Die acht Jugendlichen aus Deutschland arbeiten in Bosnien-Herzegowina gemeinsam mit jungen Menschen aus Saldus in Lettland vom dortigen „Saldus Children und Youth Centre“ und mit Jugendlichen, die von der gastgebenden Jugendorganisation „Javor Vlasenica“, entsendet wurden. Acht Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung von zusammen gut 1 KW/h – eine Spende aus Deutschland - montierten die jungen Leute auf dem Dach des Gästehauses. Die Anlage ging am 27. Juli ans Netz. Kräftig zupacken mussten die 17- bis 23-Jährigen außerdem beim Bau der vollbiologischen Schilfkläranlage, die ihren Betrieb am 6. August aufnimmt. Beides dient einer besseren Wirtschaftlichkeit des neuen Gästehauses.

Die Jugendlichen sind begeistert: „Es ist toll, dass wir mit wenig Geld so viel erreichen konnten“, sagt Sarah, 19. Sie habe Freundschaften geschlossen, ohne die Sprache der anderen zu beherrschen. „Es war schon anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht“, ergänzte Miriam, 19, die daheim in Deutschland ebenso wie Sarah zurzeit an einer erufseingliederungsmaßnahme teilnimmt. Auch IBB -Referentin Jocelyne Senf zeigte sich nach ihrem dreitägigen Kurzbesuch sehr zufrieden: „Die Jugendlichen leisten eine ganz tolle Arbeit und die Menschen aus der Umgebung sind ganz begeistert, dass neues Leben in ihre alte Schule kommt.“ Schon im nächsten Monat sollen die ersten Gäste einziehen.


Über ewoca³:

13 Jugendeinrichtungen aus NRW hatten im Dezember 2009 den Zuschlag bekommen, mit 26 internationalen Partnern Workcamps für Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren auszu-richten. Eine Jugendeinrichtung aus NRW wird nun jeweils mit zwei internationalen Partnern in drei aufeinander folgenden Jahren in der Regel jeweils dreiwöchige Workcamps veranstalten. Die Stiftung Mercator unterstützt ewoca³ mit insgesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. in Dortmund. NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist Schirmherrin des auf drei Jahre angelegten Programms. Ziel des Projekts ist es einerseits, die Jugendeinrichtungen im europäischen Raum zu vernetzen. Andererseits soll die interkulturelle und soziale Kompetenz der jungen Teilnehmer gefördert werden.


Weitere Informationen unter www.ewoca.org.

 
Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich wel-cher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So möchte sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

IBB e.V.
Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begeg-nungswerk e.V. Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger er Jugendhilfe.



Die internationalen Sommer-Workcamps ewoca³ starten

13 Jugendeinrichtungen in NRW und 300 Jugendliche aus ganz Europa beteiligt

Dortmund/Essen, 09.07.2009. Spannung und Vorfreude: ewoca³ bringt in diesem Sommer mehr als 300 Jugendliche aus fast ganz Europa zusammen. In wenigen Tagen beginnen die trilateralen Begegnungen in Deutschland, Russland, Belarus und Bosnien-Herzegowina. 13 Workcamps sind in diesem Jahr geplant und ebenso viele jeweils in den beiden kommenden Jahren. In folgenden Städten in Nordrhein-Westfalen (NRW) starten die Workcamps: Asbach im Westerwald, Bonn, Hagen, Hattingen, Gevelsberg, Recklinghausen und Tecklenburg bei Steinfurt. Jugendliche aus Bünde, Dortmund und Köln nehmen an Workcamps im Ausland teil.

 

Die Stiftung Mercator unterstützt ewoca³ mit insgesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V.

 

NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist Schirmherrin des auf drei Jahre angelegten Programms. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator: „ewoca³ vernetzt die Jugendeinrichtungen im europäischen Raum und bringt Jugendliche aus ganz Europa zusammen. Der interkulturelle Austausch, die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt und die Begegnung in drei Ländern werden für die Jugendlichen viele spannende Erfahrungen und neue Eindrücke mit sich bringen.“

Acht Workcamps in NRW:

Acht Workcamps finden in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen statt, drei in Belarus, eines in Bosnien-Herzegowina und eines in Sibirien. Damit haben junge Briten aus Essex mit rund 6.300 Kilometern und junge Kölner mit mehr als 5.000 Kilometern nach Petropawlowska in Sibirien die weiteste Anreise vor sich. Gemeinsam werden dort Jugendliche aus Großbritannien, Deutschland und Russland ein Strohballenhaus als Jugendbegegnungszentrum errichten.

 

Am 13. Juli beginnt das erste ewoca³-Workcamp in Hattingen. Am 28. September endet das letzte Workcamp in Recklinghausen. 312 Jugendliche – mehr als 90 davon aus Nordrhein-Westfalen – nehmen an den 13 gemeinnützigen ökologischen Projekten teil. Neun Camps werden Häuser, Wege oder Teiche bauen, zwei starten Kampagnen zum Energiesparen, eine Gruppe arbeitet im ökologischen Landbau und eine Gruppe bereitet eine Aufforstung vor.

Über ewoca³:

13 Jugendeinrichtungen aus NRW hatten im Dezember 2009 den Zuschlag bekommen, mit 26 internationalen Partnern Workcamps für Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren auszurich-ten. Eine Jugendeinrichtung aus NRW wird nun jeweils mit zwei internationalen Partnern in drei aufeinander folgenden Jahren in der Regel jeweils dreiwöchige Workcamps veranstalten.

13 Jugendeinrichtungen in NRW für ewoca³ ausgewählt

Fröhliche Gesichter beim Projektplanungskongress: 13 Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen organisieren die ersten Workcamps für den Sommer 2009.

Internationale Workcamps  starten    im Sommer 2009
Dortmund/Essen. 30.1.2009. 13 Jugendeinrichtungen aus NRW haben den Zuschlag bekommen, mit 26 internationalen Partnern Workcamps für Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren auszurichten. Eine Jugendeinrichtung aus NRW wird nun jeweils mit zwei internationalen Partnern in drei aufeinanderfolgenden Jahren drei-wöchige Workcamps veranstalten.

Die Stiftung Mercator unterstützt das Projekt „ewoca³“ mit insgesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist Schirmherrin des auf drei Jahre angelegten Programms.

Die ersten Workcamps starten in diesem Sommer. „Ziel des Projekts ist es einerseits, die Jugendeinrichtungen im europäischen Raum zu vernetzen“, sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Andererseits wollen wir die interkulturelle und soziale Kompetenz der jungen Teilnehmer fördern“.

Die mindestens 24 Teilnehmer je Workcamp – acht aus jedem Land – können sich direkt bei den Partnereinrichtungen anmelden. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Interessenten ab Ende Februar auf der Website www.ewoca.org.

Innerhalb der Workcamps sollen u.a. ein Lehrwanderpfad in Asbach, ein Wasserspielplatz in Recklinghausen und eine Parkanlage an einem Jugendzentrum in Hagen entstehen, eine Energiesparkampagne im Raum Bonn durchgeführt sowie ein Öko-Haus in Belarus, eine Schilfkläranlage und eine Solarwasserversorgung gebaut werden. „Wir wissen aus vielen Erfahrungen mit internationalen Jugendbegegnungen, dass der persönliche Kontakt zwischen Gleichaltrigen den Horizont erweitert und neue Lernerfahrungen ermöglicht“, sagt Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB e.V.

Weitere Informationen zur Stiftung Mercator finden Sie hier.

 

Diese Jugendeinrichtungen aus NRW machen mit:

  1. Haus Niedermühlen, Oberhausen,
    Projekt 2009: „Let’s go – Jugendliche zeigen, wo es lang geht“ (Lehrwanderpfad in Asbach)   
  2.  Kreisjugendamt Steinfurt – Sachgebiet Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Naturschutz Tecklenburger Land ANTL, Tecklenburg, 
    Projekt 2009: „Natur erleben 2009 – Wir bauen eine Steganlage“ (in Tecklenburg) 
  3.  SJD – Die Falken Hagen, Projekt 2009: „Menschen und Natur als Einheit“ (Gestaltung einer kleinen Gartenanlage in Hagen)
  4. Stadt Gevelsberg – Jugendzentrum, Gevelsberg
    Projekt 2009: „Naturspielfläche Hellerfeld“ (in Gevelsberg)
  5.  Stadt Hagen – FB Jugend u. Soziales, Hagen
    Projekt 2009: „Woodwork – Neue Bäume für Hagen“
  6.  Verein für Jugendheime e.V. / Heinrich Pardon Haus, Recklinghausen
    Projekt 2009: „Bau eines Wasserspielplatzes“ (in Recklinghausen)
  7. Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn, Projekt 2009: „Gestalte deine Zukunft! Unsere Umwelt – unsere Energie – Unsere Zukunft“ (Energiesparkampagne in der Region Köln/Bonn)
  8. Sozialer Friedensdienst zur Völkerverständigung mit Osteuropa e.V., Dortmund,
    Projekt 2009: „Naturfreundliches Haus im Dorf“ (Energiesparkampagne in Fanipol, Belarus)
  9. Offene Tür St. John (Köln) in Kooperation mit Grüner Grashalm e.V., Fahren, Projekt 2009: „Jugendliche bauen ein Jugendbegegnungszentrum in Sibirien“ (in Podgornij, Russland)
  10. Heimstätte Dünne gGmbH, Bünde
     Projekt 2009: „Bauen für eine gemeinsame Zukunft“ (Fertigstellung des Hauses der  Begegnung in Stari-Lepel, Belarus)
  11. DGB Bildungswerk e.V Jugendbildung, Hattingen,  
     Projekt 2009: „Prima Klima?“ (Workcamp zu Klimawandel und Lebensraum Wald in   Hattingen) 
  12. Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V., Schwerte, 
     Projekt 2009: „Natura – ein multilaterales Workcamp zur Nachhaltigkeit“ (Ausbildung zum Klimaagenten im Kinderzentrum Nadeshda, Belarus)
  13. Jugendamt Stadt Köln in Kooperation mit „Alte Schule e.V.“, Köln
     Projekt 2009: „Let the sun come in“ (Regenerative Ernergieversorgung für Jugendeinrichtungen, Bau einer Schilfkläranlage und einer Solarwasserversorgung)  

Zentraler Beratungstag für ewoca³ in Dortmund

Offenes Ohr für alle Fragen zur Antragstellung

Dortmund. 21.2.2008. Zu einem zentralen Beratungstag für das Förderprogramm ewoca³ lädt das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk Dortmund e. V. (IBB) Vertreter von Jugendeinrichtungen und -treffs für Mittwoch, 27. Februar, ein. Im Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24-26, in Dortmund können von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr alle Fragen rund um die Antragstellung besprochen werden.

ewoca³ steht für 3_partner 3_workcamps_3 länder und will Jugendeinrichtungen aus dem Ruhrgebiet bzw. Nordrhein-Westfalen mit jeweils zwei weiteren Partnern aus West-und Osteuropa (inklusive Belarus, Ukraine und Russland) und der Türkei in Kontakt bringen. Sie sollen in drei aufeinander folgenden Sommern ab 2008 reihum drei Workcamps in ihren drei Heimatländern organisieren, die jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren interkulturelle Erfahrungen ermöglichen. ewoca³ ist ein Projekt der Stiftung Mercator  durchgeführt vom IBB. Die Stiftung Mercator stellt insgesamt 1.75 Millionen Euro zur Verfügung. Die Schirmherrschaft hat Landtagspräsidentin Regina van Dinther übernommen.

Der Beratungstag markiert die „Halbzeit“ in der Bewerbungsfrist, die am 28. März endet. Um Voranmeldung wird gebeten unter 0231-952096-26 oder per E-Mail an ewoca@ibb-d.de.

Nähere Informationen und Antragsunterlagen unter www.ewoca.ibb-d.de.

Startsignal für ewoca³ - Neue Wege in der europäischen Jugendbegegnung

Das Startsignal gaben (v.l.n.r.) Herbert Wohlhüter, Vorstand des IBB e.V., Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB e. V., Regina van Dinther, die als Landtagspräsidentin von NRW die Schirmherrschaft übernommen hat und Rüdiger Frohn, Beiratsvorsitzender der Stiftung Mercator.

Stiftung Mercator unterstützt Förderprogramm für Jugendeinrichtungen in NRW
Essen. 29. 1. 2008. Neue Erfahrungen und Kontakte im europäischen Raum bietet das Förderprogramm ewoca³ jungen Menschen zwischen 16 und 23 Jahren, für das NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther heute die Schirmherrschaft übernommen hat.

Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt die Stiftung Mercator mit Sitz in Essen insgesamt 1,75 Mio. Euro zur Verfügung. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e. V. (IBB) mit Sitz in Dortmund. 

Vernetzung und soziale Kompetenz

3_ partner_3 workcamps_3 länder_ sind die wichtigsten Koordinaten des innovativen Förderprogramms ewoca³: Drei Jugendeinrichtungen aus drei Ländern organisieren in drei aufeinander folgenden Jahren für junge Menschen reihum dreiwöchige Sommer-Workcamps. Schwerpunktregionen sind Nordrhein-Westfalen mit dem Fokus auf das Ruhrgebiet sowie west- und osteuropäische EU-Länder (einschließlich Belarus, Russland, Ukraine) oder die Türkei. Ziel des Projektes ist die nachhaltige Vernetzung der Jugendeinrichtungen und die Förderung der interkulturellen und sozialen Kompetenz der jungen Teilnehmer, die gemeinsam vor Ort in gemeinnützigen Projekten arbeiten und sich kennen lernen. „Hier wird ein Netzwerk von Jugendeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Gleichzeitig erleben junge Menschen das Zusammenwachsen Europas durch gemeinsames ehrenamtliches Engagement. Beides liegt mir besonders am Herzen. Mein Rat an die Jugend lautet deshalb: Nutzt das Angebot von ewoca³; nutzt die Freiheit, die Europa ohne trennende Grenzen bietet; reist, lernt Euch kennen, haltet Kontakt und baut Freundschaften auf“, erklärt NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther, die das Thema „Jugend und Politik“ zum Schwerpunkt ihrer Arbeit im Landtag gemacht hat.


Erfahrung für alle jungen Menschen

Internationale Beziehungen gewinnen mit dem fortschreitenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. „Zentrales Anliegen der Stiftung der Mercator ist es, allen jungen Menschen die Chance zu interkulturellen Erfahrungen zu geben“, sagt Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator. Aus diesem Grund unterstützt ewoca³ besonders Heranwachsende, die in ihrer bisherigen Laufbahn in Haupt-, Real- und Gesamtschule oder Berufsausbildung bislang weniger mit Austauschprogrammen in Kontakt gekommen sind.

Die Achsen ihrer partnerschaftlichen Dreiecke ziehen die Projektbewerber selbst. Insgesamt 20 solcher individuellen Partnerschaften sollen entstehen. Bei der Suche können die Jugendeinrichtungen auf die Strukturen von Städtepartnerschaften zurückgreifen oder neue Kontakte knüpfen. Im Zentrum der Workcamps stehen Modernisierungsprojekte im Bereich des Umweltschutzes, die von den Projektpartnern ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend entwickelt und definiert werden. Jedes Workcamp wird mit bis zu 20.000 Euro gefördert. Der Zuschuss muss um einen Eigenanteil ergänzt werden, der teilweise durch ehrenamtliche Arbeit mitfinanziert werden kann.

Nachhaltige Initiative für Weltoffenheit und Toleranz

"Wir freuen uns, mit der Stiftung Mercator einen Partner gefunden zu haben, der wie wir Weltoffenheit und Toleranz fördert“, sagt Herbert Wohlhüter, Vorsitzender des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund e. V., das seit mehr als 20 Jahren internationale Jugendbewegungen vorwiegend mit osteuropäischer Beteiligung organisiert. „Der besondere Reiz dieses Förderprogramms liegt darin, dass es einen innovativen Ansatz der Jugendarbeit mit zukunftsweisenden Projekten zur Nachhaltigkeit verbindet.“

Bewerben können sich Institutionen der Jugendarbeit von Städten, Gemeinden, Kirchen, freien Trägern sowie Vereinen und Umweltverbänden aus dem Ruhrgebiet bzw. aus NRW. Das IBB e.V. flankiert die Arbeit der Jugendeinrichtungen durch Vernetzungstreffen und Fortbildungsseminare. Bewerbungsschluss ist der 28. März 2008. Das IBB e.V. ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Antragstellung. Nähere Informationen und Antragsunterlagen unter www.ewoca.ibb-d.de.

 

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Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator unterstützt und initiiert seit 1996 Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Die Stiftung fördert Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.

IBB e.V.
Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.


ewoca³ ist ein Projekt des IBB e.V., gefördert vom Land NRW und der Stiftung Mercator.